Akute chronische oder psychische Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Grundsätzlich unterscheidet man drei unterschiedliche Ursachenkomplexe für eine Schlafstörung.

Akute Ursachen
Besonders familiäre Umstände, Stress durch Orts- oder Schulwechsel, Reisen, Besuch oder körperliche Beeinträchtigungen können vorübergehend so genannte akute Schlafstörungen auslösen.
Kinder oder Jugendliche, die eine schmerzhafte Erkrankungen haben, wie beispielsweise eine Mittelohrentzündung, können oft nicht einschlafen oder wachen wegen der Schmerzen nachts wieder auf. Ebenso halten starker Juckreiz, beispielsweise bei einer Neurodermitis, die Kinder vom Schlafen ab. Sobald die Ursachen solcher akuten Schlafstörungen beseitigt sind, verschwinden auch die akuten Schlafstörungen.

Chronische Ursachen
Chronische Schlafstörungen sind Schlafstörungen, die bei einem Kind oder Jugendlichen länger andauern und nicht auf eine akute Ursache zurückzuführen sind. Dabei gibt es sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig. Das Zuviel zeigt sich durch Schlafattacken oder ausgesprochene Schläfrigkeit. Das Zuwenig durch Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die in jungen Jahren charakteristischerweise mit Schlafstörungen einhergehen. Dazu gehören: chronische Mittelohrentzündung, vergrößerte Polypen, Epilepsien und ADHS sowie andere Erkrankungen des Gehirns, Bauchkoliken, Asthma, Neurodermitis, Nahrungsmittelallergien und Medikamenteneinnahme. Werden die körperlichen Ursachen beseitigt oder wird eine andere Alternative (siehe Erfahrungsbericht: Wasserbett bei ADHS) gefunden so verschwinden meist auch die Schlafstörungen mit chronischer Ursache.

Psychische Ursachen
Auch bei Kindern und Jugendlichen gibt es psychisch bedingte Schlafstörungen. Im Vordergrund stehen dabei Depressionen, die bereits im Kindesalter auftreten können und oft schwierig festzustellen sind. Aber auch Trennungsängste und Trennungssituationen, der Verlust von Bezugspersonen und starke Schwierigkeiten zwischen Geschwistern, können dauerhafte psychische Beeinträchtigungen und damit auch Schlafstörungen hervorrufen. Eltern können sich Rat und Hilfe bei einem Kinderpsychologen oder in einer Familientherapie suchen.
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