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Narkolepsie

Die Narkolepsie grenzt sich von der normalen Tagesmüdigkeit ab, trotz ausreichenden Schlafs neigt man den ganzen Tag zum einschlafen. Die Tagesschläfrigkeit von Kindern und Jugendlichen, die an Narkolepsie leiden, ist mit der von gesunden Kindern nicht zu vergleichen.

Man unterscheidet zwischen drei Schweregraden der Narkolepsie. Der erste Grad „milde Schläfrigkeit“ macht sich durch das Einschlafen in passiven Momenten bemerkbar. Das heißt, in Situationen wie Fernsehen. Meist geschieht es im Sitzen ohne aktiver Beschäftigung. Die „mittelschwere Schläfrigkeit“ kann schon bei geringer Aktivität auftreten, wie Sitzungen oder Vorlesungen bei denen man konzentriert zuhört. Es kann gerade bei Meetings zu beruflichen Querelen kommen. Die letzte Gruppe die „schwere Schläfrigkeit“, tritt auch in hohen aktiven Momenten auf. Das Unfallrisiko steigt z.B beim Autofahren oder laufen.

Das Liegen bzw. Schlafen im Wasserbett verringert die Bewegung während des Schlafes, sodass der Körper sich besser erholen kann, als in gewöhnlichen Betten.

 

 

Die Dauer solcher Schlafattacken reicht von wenigen Sekunden bis hin zu einer halben Stunde. Kurz nach dem Aufstehen sind sie verwirrt, aggressiv und werden leicht ausfallend. Es ist sehr wichtig, Narkolepsie frühzeitig zu erkennen, da Tagesschläfrigkeit die Leistungsfähigkeit in der Schule stark beeinträchtigen kann und Lehrer sowie Mitschüler bei mangelnder Aufklärung die Symptome oft fälschlicherweise als Faulheit oder Lustlosigkeit werten. Das Befinden vieler narkoleptischer Kinder lässt sich durch regelmäßige, festgelegte und kurze Schläfchen zwischendurch, sowie durch stimulierende Medikamente entscheidend verbessern. Eine Heilung ist bisher leider nicht möglich. 

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